Deine Rechte

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDF | Drucken | E-Mail

Auch Kinder haben Rechte! Erwachsenen ist es wichtig, dass man, wenn man diesen Satz sagt, auch hinzufügt:

"Aber auch Pflichten!"

Tatsächlich bedeutet Erwachsenwerden unter anderem auch, dass man lernt von seinen Rechten vernünftig Gebrauch zu machen ohne anderen damit zu schaden. Und zu lernen, Pflichten und Verantwortung wahrzunehmen.

Hier hörst Du etwas über die Rechte, die Dir z. B. von den Vereinten Nationen zugestanden werden, aber auch etwas über den Rahmen, den das Österreichische Recht in den verschiedenen Bundesländern absteckt, in dem Du Deine Freiheit erproben kannst. So ist es nämlich zu verstehen, wenn es festgelegte "Ausgehzeiten" gibt und der Konsum bestimmter Substanzen (Alkohol, Nikotin) für Kinder bis zu einem gewissen Alter verboten ist.

Die "Ausgehzeiten" bilden einen gesetzlichen Rahmen. Das bedeutet: z. B. ein Dreizehnjähriger darf ohne volljährige Begleitperson in Wien nicht länger als 22:00 auf der Straße bleiben. Wird er später von der Polizei aufgefunden, gibt es Ärger für die Eltern, weil sie ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt haben. Das Jugendschutzgesetz ist aber nicht so zu verstehen, dass etwa jedes Kind ab 14 ein Recht darauf hat, bis 01:00 Uhr auf der Straße zu bleiben...

Wie lange Ihr ausgehen dürft, können jedenfalls Eure Eltern bestimmen.

Aber in dem vorgesteckten Rahmen ist alles möglich und Erwachsenwerden heißt eben auch, zu lernen mit seinen Eltern zu reden. Lernen, darüber zu verhandeln, welche Ausgehzeiten für Euch passen. Mitbestimmen zu dürfen.