Blog vom 09.02.2015: Würdevolles Kinderschlagen mit Papst Franziskus...

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Holger Eich

Würdevolles Kinderschlagen mit Papst Franziskus...(Blog vom 09.02.2015)

Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche über Watsch'n mit Würde

Der von vielen für seine unkonventionelle Art gefeierte neue „Volkspapst“ Franziskus zeigte ja schon seit längerem Anzeichen für Impulskontrollprobleme – so fiel ihm nach der Ermordung der Cartoonisten der französischen Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“ nichts Besseres ein als zu äußern, dass jemand, der seine Mutter beleidigen würde, von ihm auch „eins in die Fresse" 1 bekommen würde.

Nach flapsigen Bemerkungen des Oberhirten zur ungebremsten Zeugungsfreude seiner Schafe, die ihm die berechtigte Kritik des deutschen Kaninchenzüchterverbandes einbrachte 2, ging es nun vollends mit dem „Papst der Herzen“ durch:

Der britische Guardian berichtet, dass der Papst in einer Versammlung mit Ehepaaren einen Vater, der angab, sein Kind manchmal „ein bisschen“ zu schlagen, mit den Worten ermutigte: „Wie schön!“ und das Schlagen von Kindern als Strafe legitimierte, wenn nur die Würde des Kindes erhalten bliebe.

Nicht auszudenken, wenn so etwas ein Provinz-Imam in einer Hinterhofmoschee geäußert hätte...

Ein Pressesprecher des Vatikans versuchte die Aussagen zu relativieren und zeigte dabei noch mehr Ungeschick: Er erklärte, natürlich habe der Heilige Vater die Kinder lieb und unterstütze keine Grausamkeit oder Gewalt – man müsse sich nur die zahlreichen Fotos anschauen, auf denen dieser kleine Kinder zärtlich herze. Es gehe lediglich darum, dass Kindern durch Ohrfeigen „geholfen werde, zu wachsen und zu reifen" 3.

Wirklich überraschend ist diese Hinwendung zur gut gemeinten Gewalt gegen Kinder freilich nicht. Finden sich in der römisch-katholischen Ausgabe der Heiligen Schrift im „Buch Sirach“ doch die eindeutigen Worte:

„Wer seinen Sohn liebt, hält den Stock für ihn bereit, damit er später Freude erleben kann. Wer seinen Sohn in Zucht hält, wird Freude an ihm haben“ (Sir 30, 1-2) oder noch deutlicher in Sir 30, 12: „Beug ihm den Kopf in Kindestagen, schlag ihn aufs Gesäß, solange er noch klein ist, sonst wird er störrisch und widerspenstig gegen dich!“

Die Ansichten der Kirche sind also nicht neu. Dass ihr Oberhaupt inzwischen derartige Äußerungen wieder offen tätigt, ist aus Sicht der Kinderpsychologie allerdings einfach nur skandalös. Gewalt, wie sie tagtäglich gegen Kinder passiert, wird so theologisch legitimiert!

Was immer Franziskus seinen Gläubigen zugesteht – in Österreich ist das Schlagen von Kindern verboten! Übrigens auch im Südsudan und Turkmenistan, wie der „Guardian“ betont. Im Vatikanstaat freilich nicht.

Sollten sich die katholischen Familien-Fundamentalisten in ihren reaktionären Ideen, z. B. dass die eine oder andere „Watschen“ keine Sünde sei, nun endlich wieder bestätigt fühlen? Hier die profane Sicht der Dinge:

Es gibt kein Schlagen, bei dem die Würde des Kindes beibehalten würde. Selbst der Schlagende verliert seine Würde mit jedem Schlag. Schlagen ist immer würdelos!

 


 

 

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